Unser Blog


Wir informieren Dich über spannende Themen aus den Bereichen Fitness, Prävention und Gesundheit

Gesundheit in Bewegung: Die spannendsten Themen aus Fitness und Prävention

Gesundheit in Bewegung steht für fundierte Recherchen an der Schnittstelle von Fitness, Prävention und einem aktiven Lebensstil. Wir greifen Themen auf, die gesellschaftlich relevant sind, ordnen aktuelle Entwicklungen ein und beleuchten, was Bewegung, Training und Prävention wirklich zur Gesundheit beitragen können.

Bild mit KI erstellt
von Yvonne Bechheim • 12. Oktober 2026
Die meisten Krankenkassen zahlen bis zu zwei Präventionskurse im Jahr. Yvonne Bechheim erklärt, woran du ab 40 einen Kurs erkennst, der wirkt, und wie du den Zuschuss bekommst.
von Yvonne Bechheim • 5. Oktober 2026
Yogalehrerin in vier Wochen? Sportlehrerin Yvonne Bechheim zeigt, woran du eine seriöse Ausbildung erkennst, bevor du Zeit und Geld investierst.
von Yvonne Bechheim • 11. April 2026
Wer wissen will, wie Fitness morgen aussieht, kommt an der FIBO nicht vorbei.
von Yvonne Bechheim • 9. Februar 2026
Neue Impulse entstehen oft dort, wo man sie nicht erwartet Messen reißen einen raus. Raus aus Routinen, To-do-Listen und dem immer gleichen Blick auf die eigene Branche. Plötzlich stehst du in einer anderen Welt: neue Hallen, neue Stimmen, neue Themen. Und genau dieser Bruch mit dem Alltag sorgt dafür, dass der Kopf wieder anfängt zu arbeiten. Wer immer nur im eigenen System bleibt, übersieht oft, wie viel Potenzial eigentlich direkt daneben liegt. Mehr als Hochglanzstände und Werbegeschenke Klar, Messen leben von großen Ständen, guten Gesprächen und hübsch verpackten Botschaften. Aber das ist nur die Oberfläche. Der eigentliche Mehrwert liegt tiefer. In den Fragen, die man sich plötzlich stellt. In den Gesprächen zwischen Tür und Angel. Und in den Momenten, in denen man merkt: So habe ich darüber noch nie nachgedacht. Warum fachfremd manchmal genau richtig ist Die spannendsten Erkenntnisse kommen oft nicht aus der eigenen Branche. Sie kommen von dort, wo niemand erwartet, dass sie relevant sein könnten. Technik, Design, Digitalisierung, Kommunikation – andere Bereiche denken anders, handeln schneller oder lösen Probleme kreativer. Wer sich darauf einlässt, nimmt Ideen mit, die im eigenen Arbeitsumfeld echte Veränderungen anstoßen können. Netzwerken ohne Verkaufsmaske Die besten Gespräche entstehen selten am offiziellen Meeting-Tisch. Sie passieren spontan, ehrlich und ohne Pitch. Messen schaffen genau diesen Raum. Man begegnet Menschen, die ähnliche Fragen haben, andere Erfahrungen mitbringen oder einfach einen neuen Blickwinkel eröffnen. Und manchmal bleibt genau ein Satz hängen, der später mehr bewegt als jedes Fachbuch. Über den Tellerrand schauen heißt nicht, alles umzuschmeißen Offen zu sein bedeutet nicht, den eigenen Fokus zu verlieren. Im Gegenteil: Wer sich mit anderen Perspektiven beschäftigt, erkennt klarer, wofür man selbst stehen möchte. Ein Messebesuch hilft dabei, das eigene Profil zu schärfen – weil man bewusster entscheidet, was man mitnimmt und was nicht. Mit mehr Fragen als Antworten nach Hause gehen Ein guter Messebesuch liefert keine fertigen Lösungen. Er liefert Denkimpulse. Neue Fragen. Und manchmal auch Zweifel. Aber genau daraus entsteht Entwicklung. Nicht aus Perfektion, sondern aus Neugier. Mein Fazit : Wer nur dort schaut, wo er sich auskennt, bleibt stehen. Wer sich traut, fachfremd zu denken, kommt weiter – beruflich und persönlich.
von Yvonne Bechheim • 2. Februar 2026
Breitensport, Prävention und warum beides zusammengehört
von Yvonne Bechheim • 9. April 2025
Prävention statt Behandlung – das steckt hinter Präventionskursen Rückenschmerzen, Stress, Bewegungsmangel – viele Beschwerden lassen sich vermeiden, wenn wir rechtzeitig gegensteuern. Genau hier setzen Präventionskurse an: Sie zielen darauf ab, Krankheiten vorzubeugen statt sie zu behandeln. Diese Kurse laufen nach einem standardisierten Konzept ab und werden von der Zentralen Prüfstelle Prävention (ZPP) überprüft. Die vier Handlungsfelder der Prävention Wenn du einen Präventionskurs anbieten willst, muss dieser einem der folgenden vier Handlungsfelder zugeordnet sein: Bewegung – z. B. Rückentraining, Herz-Kreislauf-Training, funktionelles Ganzkörpertraining Ernährung – z. B. gesunde Ernährung im Alltag Stressbewältigung & Entspannung – z. B. progressive Muskelentspannung, Achtsamkeitstraining Suchtprävention – z. B. Raucherentwöhnung oder Medienkonsum bewusst steuern Als zertifizierter Kursleiter liegt dein Fokus in der Regel auf dem Bereich Bewegung, der zu den am stärksten nachgefragten Präventionsangeboten zählt. Der §20 SGB V – dein Schlüssel zur Bezuschussung Hinter den meisten Präventionskursen steckt ein klarer rechtlicher Rahmen: §20 des Sozialgesetzbuches V (SGB V). Er verpflichtet gesetzliche Krankenkassen, Präventionsmaßnahmen zu fördern. Das bedeutet: Deine Kursteilnehmer können einen großen Teil der Kursgebühren zurückerstattet bekommen, wenn du und dein Kurs zertifiziert sind und sie regelmäßig teilnehmen. So funktioniert die Bezuschussung: Der Teilnehmer bezahlt den Kurs im Voraus Er nimmt regelmäßig teil (mindestens 80 % Anwesenheit) Am Ende erhält er von dir eine Teilnahmebescheinigung Diese reicht er bei seiner Krankenkasse ein Je nach Kasse werden bis zu 100 % der Kurskosten erstattet Warum es sich lohnt, Präventionstrainer zu werden Als zertifizierter Präventionstrainer profitierst du mehrfach: Höhere Einnahmen durch bezuschusste Kurse Mehr Vertrauen und Glaubwürdigkeit durch ein anerkanntes Zertifikat Neue Zielgruppen durch Gesundheitsangebote Langfristige Kundenbindung , da du echte Mehrwerte bietest Abgrenzung von der Konkurrenz durch deine Qualifikation Welche Qualifikationen brauchst du? Nicht jeder Fitnesstrainer darf automatisch Präventionskurse anbieten. Die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP)verlangt eine Grundqualifikation im Gesundheitsbereich, z. B.: Sportwissenschaftliches Studium Physiotherapie Eine anerkannte Ausbildung zum Präventionstrainer Seit 2021 ist es auch auf dem zweiten Bildungsweg möglich, sich zur Leitung von Präventionskursen zu qualifizieren – zum Beispiel über eine staatlich zugelassene Fern-Ausbildung zum Präventionstrainer bei Independent Workout. Ausbildung zum Präventionstrainer: Flexibel, praxisnah, zertifiziert Unsere Ausbildung zum Präventionstrainer ist: ZFU-zertifiziert (staatlich zugelassen) Berufsbegleitend und flexibel Praxisnah mit direktem Bezug zum Gruppentraining Geeignet für Fitnesstrainer, Übungsleiter, Sportaktive – auch ohne Studium Du lernst online, kannst sofort starten und bist nach der Zertifizierung berechtigt, Kurse im Handlungsfeld Bewegung anzubieten – mit voller Anerkennung durch die Krankenkassen. Noch Fragen? Schau dir das passende Video auf YouTube an! In meinem Video erkläre ich dir alles noch einmal ganz ausführlich: 👉 Hier geht’s zum Video auf meinem YouTube-Kanal Willst du weitere Infos zur Ausbildung, dann schreibe uns eine E-Mail an: info@independent-workout.de
von Yvonne Bechheim • 15. Januar 2025
Am 19. Dezember 2024 hat die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP) den neuen Leitfaden Prävention rausgebracht – und der hat es in sich! Die Regeln für Kursleiter im Bereich Bewegungsgewohnheiten wurden ordentlich aufgemischt. Keine Sorge, wir erklären dir, was das alles bedeutet und warum das eigentlich ziemlich gut ist. Die wichtigsten Änderungen kurz und knackig Schneller am Ziel: Ausbildung in nur einem Jahr Bis jetzt musste man zwei Jahre investieren, um das zweite Präventionsprinzip (Vorbeugung und Reduzierung spezieller gesundheitlicher Risiken) zu knacken. Jetzt reicht ein Jahr aus, um alle wichtigen Qualifikationen zu bekommen. Das spart Zeit und bringt dich schneller in die Praxis. Pathologie-Stunden clever integriert 120 Stunden Pathologie waren bisher extra. Jetzt sind sie direkt Teil der einjährigen Ausbildung. Das macht alles viel effizienter und du lernst die Inhalte im Zusammenhang mit den anderen Themen. So macht’s doch viel mehr Sinn, oder? Wie viel musst du insgesamt machen? Hier sind die neuen Vorgaben auf einen Blick: • Präventionsprinzip 1 (Bewegungsmangel reduzieren): 750 Stunden oder 25 ECTS-Punkte. • Präventionsprinzip 2 (gesundheitliche Risiken vorbeugen): 870 Stunden, inklusive der 120 Stunden Pathologie. Mehr Flexibilität, weniger Stress Das Beste: Alles wird flexibler. Die neuen Regeln machen es dir leichter, die Ausbildung in deinen Alltag zu integrieren und schneller durchzustarten. Mehr Zeit für das, was wirklich zählt – deine Kursteilnehmer! Independent Workout Bechheim GmbH: Wir waren schon einen Schritt voraus Bei uns im Independent Workout Institut haben wir die Änderungen nicht nur mit offenen Armen empfangen – wir haben sie schon umgesetzt! Unsere Ausbildung ist genau auf die neuen Anforderungen abgestimmt. Das heißt, du bekommst alles, was du brauchst, in kompakter und praxisnaher Form. Pathologie-Stunden? Check! Effiziente Planung? Check! Vorbereitung auf die Realität im Präventionsbereich? Doppelt Check! Warum das für dich super ist Diese neuen Regeln machen es so viel einfacher, Kursleiter zu werden. Statt ewig in der Ausbildung festzuhängen, kannst du jetzt schneller loslegen und etwas bewegen. Und das Beste: Die Qualität bleibt trotzdem hoch. Deine Teilnehmer profitieren von deinem Wissen und du kannst direkt durchstarten. Fazit: Jetzt durchstarten! Wenn du Kursleiter werden willst, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt. Bei Independent Workout bekommst du genau die Ausbildung, die du brauchst, um mit den neuen Regeln der ZPP voll durchzustarten. Effizient, praxisnah und zukunftsorientiert – mach den ersten Schritt und sei Teil der Präventions-Zukunft! Informiere dich jetzt: >>> https://www.independent-workout.com/praeventionstrainer
von Nadine Sägenschnitter • 14. November 2024
Warum Mobility Training wichtig ist?
von Yvonne Bechheim • 29. Juni 2024
Erfahre, wie Du durch eine Ausbildung zum Präventionstrainer von der ZPP nach § 20 SGB V zertifiziert werden kannst. Werde Experte für Prävention und Gesundheit!
von Yvonne Bechheim • 5. Juni 2024
Longevity-Forschung
von Nadine Sägenschnitter • 5. Juni 2024
Gesundheit-News: Mehr Koordination und Kognition durch VR und KI? KI für echte Trainingserfolge veröffentlicht am 3. Juni 2024 Eitting im Juni 2024. Sie besitzen das Potenzial, die Art und Weise, wie wir Sport treiben, zu revolutionieren: künstliche Intelligenz und Virtual Reality, auch KI und VR genannt. „Insbesondere im Bereich des Koordinations- und Kognitionstrainings eröffnen sich faszinierende Möglichkeiten, die sowohl die geistige als auch die körperliche Gesundheit fördern. Vor dem Hintergrund des zunehmenden Bewegungsmangels, insbesondere bei Kindern, ist dies ein wichtiger Faktor“, sagt Yvonne Bechheim, Diplom-Sportlehrerin und Geschäftsführerin der Independent Workout Bechheim GmbH. Sie erklärt, wo die Chancen, aber auch Grenzen der modernen Technik für Sportwillige liegen. Symbiose von Körper und Geist Koordinationstrainings zielen darauf ab, Fähigkeiten wie beispielsweise die Hand-Augen-Koordination zu verbessern. Hierbei geht es nicht nur darum, Bewegungen auszuführen, sondern diese präzise zu steuern und zu kontrollieren. Beim Kognitionstraining steht vor allem das geistige Können im Fokus. Mit Spielen, Rätseln und mentalen Herausforderungen lassen sich Aufmerksamkeit, Gedächtnisleistung und Problemlösungsfertigkeiten verbessern. „Solche Stärken sind nicht nur im Hochleistungssport bedeutsam, sondern auch in alltäglichen Situationen, im Job oder im Verkehr gefragt. VR-Brillen und KI-gestützte Programme heben das traditionelle Training nun auf ein neues Level. Sie ermöglichen kreative Übungen und fördern so die Motivation, langfristig dranzubleiben. Auch von den Krankenkassen wurde der Nutzen für die Gesundheit bereits anerkannt. Daher übernehmen sie die Kosten für entsprechende Präventionskurse, sowohl für Kinder als auch für Erwachsene“, erklärt Yvonne Bechheim. Auf die Leistung abgestimmt Hoch entwickelte Technik, viele Möglichkeiten – doch wie genau könnte so ein Training aussehen? Beispielsweise gibt es ein Konzept, bei dem eine bewegungsempfindliche Matte und ein Monitor mit digitalen Anweisungen zum Einsatz kommen. Personen, die ihre Reaktionszeit verbessern möchten, müssen sich blitzschnell auf der Matte zu den markierten Stellen bewegen, die sie auf dem Bildschirm angezeigt bekommen. „Solche Trainings lassen sich individuell an das eigene Leistungsniveau anpassen und eignen sich daher sogar für Reha-Patienten“, erklärt Yvonne Bechheim. VR-Brillen setzen an einer anderen Stelle an. Sie ermöglichen es, sich aus dem Wohnzimmer heraus in die Berge, auf Golfplätze, in den Operationssaal oder den Straßenverkehr zu versetzen, um gezielt Bewegungen zu üben und die kognitive Leistung zu steigern. Yvonne Bechheim betont: „Allerdings sind die modernen Technologien nicht für jeden geeignet. Manche Menschen leiden unter Schwindelgefühlen, auch bekannt als Cybersickness, während sie sich mit VR-Brillen in virtuellen Umgebungen bewegen.“ Junge Generation im Blick Ob als Training für das Alter, den Beruf oder als Freizeitspaß – durch die modernen Technologien lassen sich spielerisch neue Fertigkeiten erwerben. „Häufig bekommen gerade Kinder in Großstädten zu wenig Möglichkeiten, sich vielfältig zu bewegen. Und viele brauchen neue Anreize, um sich zur sportlichen Betätigung zu motivieren. Dank der Kombination mit moderner Technik wird das Trainieren für viele attraktiver“, sagt Yvonne Bechheim. „Jedoch ist auch das klassische Koordinationstraining nach wie vor sinnvoll. Für gezielte Erfolge empfehle ich darum immer, auf eine Kombination aus Technologie und Anleitungen von ausgebildeten Trainern zu setzen.“ Weitere Informationen unter www.independent-workout.com Quelle: https://www.magdeburger-news.de/?c=20240603053039 
22. Juli 2023
Qualifiziertes Personal als Grundpfeiler der Gesundheitsorientierung
22. November 2022
Präventionskurse - ein Mehrwert in der Gesundheitsbranche
7. November 2022
BGF Maßnahme - eine lukrative Investition
17. Mai 2022
Vom Quereinsteiger zum "Präventionstrainer/in" nach § 20 SGB V
von Yvonne Bechheim • 20. August 2021
Auf die richtige Einstellung kommt es an
von Yvonne Bechheim • 27. Mai 2021
Kinder brauchen Bewegung! Denn sportliche Aktivitäten fordern nicht nur Kraft und Ausdauer – sie lehren die Kinder auch, Regeln zu akzeptieren und Kontakte zu knüpfen. Und sie wirken sich positiv auf die geistige Entwicklung aus. Um die Beweglichkeit der Kinder steht es schlecht, denn die motorischen und koordinativen Fähigkeiten haben in den letzten Jahren stark nachgelassen. Mehr als die Hälfte der Jungen und ein Drittel der Mädchen schaffen es nicht, beim Vorbeugen mit ausgestreckten Beinen mit den Händen den Boden zu erreichen. In den vergangenen 30 Jahren hat sich die Beweglichkeit deutlich verschlechtert. Zwölfjährige Mädchen haben heute Werte, die damals 17-jährige erzielen. Was sind die Gründe für Bewegungsarmut? In der heutigen Zeit haben sich die Art zu Spielen und die Spielmittel gegenüber früher geändert. Damals wurde draußen an der frischen Luft gespielt. Alle Kinder aus der Nachbarschaft kamen zusammen, dachten sich Spiele aus, bauten Hohlen, bildeten Banden oder ließen ein selbstgebautes Schiff auf dem Bach schwimmen. Als Spielorte dienten die angrenzende Wiese, die Straße oder der Nachbarsgarten. Heute hat sich der „Spielplatz“ von der Straße in das Haus verlagert. Das liegt wohl einerseits daran, dass durch industrielle und technisierte Leistungsgesellschaft eine zunehmende Verkehrsdichte, Verstädterung und Umweltverschmutzung erfolgt und dadurch die kindliche Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt wird. Anderseits an der Spielwarengesellschaft, die immer neuere und kompliziertere Computer- und Videospiele auf den Markt bringt. Die Verkaufszahlen von diesen Spielen gehen in die Millionen. Folge des Video-Computerbooms ist die „soziale Verarmung“. Kinder/Jugendliche sitzen gebannt vor dem Bildschirm, den „Joystick/Maus in der Hand und versuchen krampfhaft irgendwelche Flugzeuge oder Moorhühner abzuschießen. Meistens spielt das Kind allen – ohne Spielkameraden – und wird somit aus einer Spielgemeinschaft herausgerissen. Hinzu kommen die Gefahren der Stress- und Aggressionsbildung. Der permanente Leistungsdruck, sein Ergebnis immer und immer verbessern zu wollen und die ununterbrochene Konzentration und Angespanntheit. Resultat sind bleiche, kranke (meistens Rückenbeschwerden) Kinder mit einem begrenzten Grad an Kreativität und Phantasie. Wie können wir dem Bewegungsmangel vorbeugen? I m Elternhaus Die Familie hat eine große Aufgabe und Verantwortung für die Entwicklung von motorischen und kooperativen Verhalten bei Kindern. Sie setzten den Grundstein, das Fundament, auf dem später weiter aufgebaut werden kann. Ermutigen sich zu bewegen und in einen Verein einzutreten Gemeinsam mit den Geschwistern spielen Bei Einzelkindern Umgang mit anderen Kindern suchen Kindergeburtstag feiern Spaziergänge mit Aufgabenstellung (Tannenzapfen die Bäume treffen) In der Schule Freude an Bewegung, Spiel und Sport erhalten Grundlegende sportliche und spielerische Fähigkeiten und Fertigkeiten vermitteln Körperliche Schwächen und motorische Defizite ausgleichen Kondition und Koordination steigern Teamgeist fordern Was ist mit leistungsschwachen Kindern? Vermeidung von Diskriminierung : Das Unterrichtsklima und Unterrichtssituation so zu gestalten, dass besonders leistungsschwächeren Kinder davon angesprochen werden und dass es ihnen ermöglichst wird, ihre Außenseiterposition zu verlassen. Einführung neuer Sport- und Spielformen Motivierende Stundeninhalte Verzicht auf Leistungsdruck und Auslese Dämpfung von übertriebenem Wettbewerb Kompensation: Schwächeren Kindern ein größeres Repertoire an Kenntnissen und Fertigkeiten vermitteln. Ihnen Selbstvertrauen und Vertrauen vermitteln, um eine aktive Teilnahme am Unterrichtsgeschehen zu erreichen. Vermittlung grundlegender motorischer Fertigkeiten Schulung taktischer Verhaltensweisen Bevorzugung von Spielen und Wettbewerben, bei denen die Kooperation betont wird Erhöhung der Teilnahmechancen für alle Kinder durch gezielte Regeländerung Bildung von leistungsheterogenen Kleingruppen, in denen die Leistungsstärkeren Traineraufgaben übernehmen Verein, sonstige Einrichtungen, Präventionskurse Der Verein, die sonstigen Einrichtungen sollen als Ergänzung zum Elternhaus und Schulalltag wahrgenommen werden. Zum Beispiel ist der Verein eine familienergänzende Institution. Wichtig ist, dass hier kein Leistungsdruck entsteht und die Motivation und das positive Erlebnis für die Kinder und Jugendlichen an vorderster Stelle steht. Vielfältige Bewegungs- und Körpererfahrungen sammeln Freude an Bewegungen wecken Soziale Kontakte knüpfen Gemeinsamkeiten unter Altersgleichen Kooperative Spiele Der Spaß steht bei allen Spielen im Mittelpunkt – nicht der Wettkampf, das Siegen wollen. Kommt Spaß und Freude auf, dann überträgt sich das auf alle Mitspieler und es entsteht eine fröhliche Spielatmosphäre. Kooperative Spiele bedeuten Spaß im Augenblick, Freude auf ein Spiel und heitere Stimmung während des Spiels. „Die große Spirale“ Möglichst viele Mitspieler bilden einen Kreis und fassen sich an den Händen. Ein beliebiger Spieler im Kreis löst eine Hand und beginnt an der Außenseite des Kreises entlangzugehen und die Kette mit sich zu ziehen. Nur der letzte der Kette soll an seinem Platz stehen bleiben, während sich die Spirale immer enger zusammengewickelt. Wenn es nicht mehr weitergeht, schlüpft der Letzte an einer Stelle der Spirale unter den Armen hindurch nach außen, zieht die Kette nach sich und löst die Spirale auf diese Weise wieder auf.
von Annika Ziock • 3. Mai 2021
Die Kurslandschaft verändert sich stetig. Egal ob Trainer neue Impulse setzen oder sich Teilnehmer andere Inhalte wünschen. Wo Kurse wie Aerobic und BBP früher „starr“ und immer gleich aufgebaut waren, ist heute Raum für verschiedene Stile, Abläufe und Einflüsse. Das ist auch gut so – jeder Trainer kann seinen Stil und seine Stärken ausleben. Auch die Teilnehmer können einen individuell zu ihnen passenden Trainer finden. Ein Beispiel: durchgezählte/durchchoreografierte Abläufe in einem Kurs. Sogar in einem Kraft-Bodytoningkurs waren früher in der Regel alle Bewegungen auf den Beat getimed. Aber immer mehr Trainer machen sich davon frei. Beide Arbeitsweisen, ob mit oder ohne vorgegebenen Rhythmus, haben ihre Vorteile. Es ist einfach sehr stil- und geschmacksabhängig – sowohl bei Trainern als auch bei Teilnehmern. Dieser Blog-Beitrag zeigt verschiedene Aufbaumöglichkeiten eines Kraftkurses – ob BBP, Toning, Body-Work-out oder wie auch immer ein Kraftkurs bezeichnet wird. Die Varianten dienen als Inspiration, um von Trainer- und Teilnehmerseite frisch und motiviert zu bleiben. Der grundsätzliche Aufbau einer Trainingsstunde mit Warm-up, Hauptteil und Cool-down/Stretching bleibt dabei bestehen. Unabhängig vom Aufbau sei hier noch mal in Erinnerung gerufen, dass je nach Trainingsziel in einem normalen Fitnesskurs das Training der Kraftausdauer im Vordergrund steht. Aus diesem Grund arbeit man mit 12-15 Wiederholungen bei 2-3 Sätzen oder mit Zeitangaben von 45-60 Sekunden. Die einzelnen Aufbaumöglichkeiten können als einzelne Methode genutzt oder kreativ gemixt werden. Bereits zu Beginn eines Kurses kann variiert werden. Was im Functional-Training, Pilates oder Yoga ganz normal ist, kann auch in einem Toning-Kurs auflockern: Auf der Matte starten. Ob im Sitzen, Vierfüßlerstand oder der Rückenlage – die perfekte Möglichkeit, mit Mobilisationen oder Lockerungen zu beginnen. Meist ist dies ein eher ruhiger Start und man muss beachten, dass es danach für Übungen im Stand wieder „nach oben“ geht. Jeder Trainer muss schauen, ob diese Startmöglichkeit zu seiner Zielgruppe passt. Ein Vorteil kann hier natürlich sein, dass der Teilnehmer erst mal entspannt „auf der Matte“ ankommt. Gleiches gilt für das Stretching und den Stundenausklang. Muss es immer im Stand enden oder wäre auch mal ein Ende auf der Matte eine Möglichkeit? Für den Aufbau des Hauptteils gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Diese sind abhängig von Ausbildungsinstitut, Geschmack und Stil. Vorweg sei gesagt, dass durch die verschiedenen Positionen variiert werden kann. Dies wurde bereits am Beispiel Warm-up erklärt. Was in der Literatur als „Working Positions“ definiert wird, wird von vielen Trainern ganz intuitiv genutzt. Wir starten in der Regel im Stand. Aus rückenfreundlichen Gründen geht es dann in den Kanutenstand und in den Vierfüßlerstand. Nun scheiden sich die Geister. Viele gehen in die Bauchlage, dann in die Seitlage, in den Sitz, in die andere Seitlage und Rückenlage, um danach im Stretching denselben Weg wieder hochzugehen. Grundsätzlich kann aber hier variiert werden. Habe ich als Trainer eine Seniorengruppe, ist ein ständiges Hoch und Runter nicht unbedingt sinnvoll. Bei einer fortgeschrittenen und jungen Gruppe kann aber gerade das ständige Aufstehen und Runtergehen ein gutes Training sein. Allein das bewusste Überlegen der wechselnden Positionen kann einen Kursaufbau also variieren. Ist dieser immer gleich oder für jede Stunde unterschiedlich? Bezüglich der Aufbaumöglichkeiten von Kraftübungen gibt es viele Optionen. Ganz einfach, klassisch und „pur“: Eine Übung mit 2-3 Sätze mit 12-15 Wiederholungen wird am Stück durchgeführt. In der Regel wird als Satzpause eine aktive Pause mit Lockerung oder einer Gleichgewichtsübung gemacht. Was der eine Trainer als langweilig empfindet, kann gerade durch seine Einfachheit dem Teilnehmer gefallen. Der Fokus kann hier ganz deutlich auf der qualitativ hochwertigen Ausführung liegen statt auf der „Verpackung“. Squats Satz 1 12 -15 Wiederholungen Satzpause/Lockerung Squats Satz 2 12 - 15 Wiederholungen Satzpause/Lockerung Squats Satz 3 12 - 15 Wiederholungen Satzpause/Lockerung Oder man arbeitet antagonistisch. In der Satzpause von Übung A wird Übung B gesetzt und damit eine andere Muskelgruppe beansprucht. Wenn also im ersten Satz Kniebeugen trainiert werden, kommt direkt danach zum Beispiel Rudern. Danach folgt die zweite Runde Kniebeuge, gefolgt von Rudern . Squats Satz 1 12 -15 Wiederholungen Rudern Satz 1 12 - 15 Wiederholungen Squats Satz 2 12 - 15 Wiederholungen Rudern Satz 2 12 - 15 Wiederholungen Es gibt eine weitere schöne Methode, das Training zu gestalten. Man kann es blockig oder auch flowig nennen. Im Functional-Training oder auch Yoga wird es sehr häufig genutzt. Man würde hierfür beispielsweise 2 Blöcke im Stand aufbauen und jeweils 2-4 Übungen mit dem ersten Satz aneinanderhängen. Jetzt gibt es 2 Möglichkeiten. Entweder man macht erst Block 1 zweimal hintereinander. Oder man macht Block 1 und 2 abwechselnd. Je nach zur Verfügung stehender Zeit kann dies variiert werden. Block 1 - 1. Durchgang Rudern Satz 1 12 -15 Wiederholungen Squats Satz 1 12 - 15 Wiederholungen Seitheben Satz 1 12 - 15 Wiederholungen Block 1 - 2 . Durchgang Rudern Satz 2 12 -15 Wiederholungen Squats Satz 2 12 - 15 Wiederholungen Seitheben Satz 2 12 - 15 Wiederholungen Block 2 - 1. Durchgang Kreuzheben Satz 1 12 -15 Wiederholungen Wadenheben Satz 1 12 - 15 Wiederholungen Frontheben Satz 1 12 - 15 Wiederholungen Dies kommt einem Aufbau eines Zirkeltrainings sehr nahe. Das ist immer eine schöne Möglichkeit und eine moderne Form eines Fitnesskurses. Auch im klassischen „Kursraum“ kann man das Zirkeltraining als Inspiration nutzen. Dazu müssen keine Geräte im Kreis aufgebaut werden, was bei großen Gruppen oft schwierig ist. Möglich ist aber, im Hauptteil 6-8 Übungen am Stück durchzutrainieren und das ganze 2-3 Mal zu wiederholen. Wer als Trainer gerne und oft mit Blöcken, Flows oder einem Zirkel-Aufbau arbeitet, hat auch hier immer noch die Möglichkeit zu variieren. Der 2. oder 3. Durchgang einer Übung kann eine Variation bzw. Weiterführung enthalten. Zu guter Letzt können innerhalb eines Übungssatzes Varianten einer Übung aneinandergehängt bzw. abgewechselt werden. Leite ich zum Beispiel gerade eine vorgebeugte Haltung an, kann ich eine Wiederholung enges Rudern, gefolgt von Seitheben, wieder Rudern und noch mal Seitheben einbauen. Dies kann auch noch eine 2. oder 3. Armvariante enthalten.  Die Liste von Aufbaumöglichkeiten ist hier noch nicht zu Ende, da verschiedenen Variationen denkbar sind. Wir hoffen, dass der Blog-Artikel euch einiges an Inspirationen zum Ausprobieren und Erforschen gegeben hat!
von Yvonne Bechheim • 12. Januar 2021
Zertifizierte Präventionskurse, oftmals auch bekannt als Gesundheitskurse, helfen Krankheiten vorzubeugen und einen gesünderen Lebensstil zu führen. Diese Kurse können entweder als Präsenzkurse im Studio/Praxis oder auch auf digitalem Wege durchgeführt werden. Sofern die Präventionskurse die Kriterien des Leitfadens der Zentralen Prüfstelle Prävention (ZPP) erfüllen, werden sie von den Krankenkassen bezuschusst d.h. die Teilnehmer bekommen einen gewissen Betrag (in der Regel zwischen 75,- € – 99,- €) zurückerstattet. Online Präventionskurse in aller Munde Onlinekurse sind gegenwärtig in aller Munde und bieten ein enormes Potential für den Gesundheitssektor. Denn seit uns Corona mehr oder weniger den Präsenzunterricht gestrichen hat, kommen wir auf den Geschmack der Onlinekurse. Welche Formate der Onlineangebote sind nach § 20 SGB V möglich? Zunächst stellt sich die Frage, welche Formate es gibt. Die sicherlich bekannteste Form ist der zertifizierte Onlinekurs. Der Präventionskurs wird mit vorgefertigten und aufgenommen Videos digital durchgeführt. Der Trainer/in ist bereits fest implementiert und die Teilnehmer haben keine Möglichkeit „live“ ihre Fragen zu stellen. Im Gegensatz zum sogenannten Onlineseminar. Dieser Kurs wird über das Internet abgehalten und ist interaktiv ausgerichtet. Dadurch ermöglicht es eine beidseitige Kommunikation zwischen Kursleiter/in und Teilnehmern. Es wird „live“ mit einem festen Anfangs- und Enddatum durchgeführt und die Teilnehmer können direkt ihre Fragen an den Trainer/in stellen. Durchführung eines Onlineseminars Interaktiv und „live“ vor der Kamera/PC durch einen zertifizierten Trainer/in deines Studios Ermöglicht eine beidseitige Kommunikation für Fragen zwischen Kursleiter/in und Teilnehmer Feste Start- und Endzeit Damit Deine Kunden ortsunabhängig von Zuhause aus ein Online-Training absolvieren und aktiv etwas gegen ihre Beschwerden und Stress unternehmen können, macht es absolut Sinn ein Online-Angebot anzubieten. Vorteil eines Onlineseminars Vielseitige Kundenbetreuung – egal ob Lockdown, Angst vor Ansammlungen, berufliche Einbindung etc. Neues Geschäftsmodell mit wenig Aufwand und großer Kundenzufriedenheit Planbarkeit mit Trainer/in aus den eigenen Reihen, die eine Bindung zu den Teilnehmern aufbauen kann Fazit Mit einem zertifizierten Online-Präventionskurs nach § 20 SGB V erweiterst du dein Angebot und erlaubst deinen Mitgliedern und Kunden eine flexible Zeiteinteilung. In Zeiten des digitalen Wandels bist du „up to date“ und grenzt dich von deinen Mitbewerbern ab. Mit dem Onlineseminar kannst du deine Trainer/in stärken, deine Mitglieder an das Studio/Praxis binden und du behältst immer den Kontakt zu den Teilnehmern. Wir haben unser Präventionsangebot erweitert und bieten jetzt auch zertifizierte Onlinekurse für dein Studio an. Weitere Infos zu unserem innovativen Angebot erhältst du hier: >>>>>
von Annika Ziock • 23. Dezember 2020
Wenn es in den Weihnachtsurlaub geht haben wir oft mehr Zeit und Ruhe das Jahr zu reflektieren und zu schauen, wie es im nächsten Jahr weitergehen soll. Viele fassen gute Vorsätze, viele haben diese auch am 5. Januar wieder beiseitegelegt. Es ist gar nicht so einfach neue Dinge in den Alltag zu integrieren, so dass sie sich langfristig festigen. Es gibt Theorien darüber, dass sich etwas Neues erst integriert, wenn man es 30 Tage täglich tut. Danach fühlt es sich wie selbstverständlich an. Gut dazu passt das Konzept von Routinen. Viele schaffen sich heute Routinen im Alltag, die sie jeden Tag gleich oder ähnlich machen, um einen Rahmen im Tagesablauf zu schaffen und so Dinge zu verfestigen. Ganz bekannt ist die sogenannte „Morgen-Routine“. Viele machen es automatisch – aufstehen, Zähneputzen, Kaffee, Frühstück usw. Doch man kann die Morgenroutine auch ganz bewusst nutzen, um mit positiven Dingen achtsam und erfolgreich in den Tag zu starten. Nicht umsonst heißt es oft, dass der ganze Tag so sein wird, wie die erste Stunde am Morgen. Was in deine persönliche Morgenroutine hineinkommt, ist sehr individuell und kann auch erst einmal ausprobiert werden. Mögliche Inhalte sind Meditation, Atemübungen, Wassertrinken, Dankbarkeitsübungen, Journaling, Yoga, Fitness, Mobility und vieles mehr. Meine Morgenroutine sieht zum Beispiel immer gleich aus. Ich mache mich zuerst fertig und setze mich dann an meinen Lieblingsplatz an ein offenes Fenster, um frische Luft zu bekommen, nutze dann ein ätherisches Öl zusammen mit einer Meditationspraxis, schreibe in ein Notizbuch, wofür ich dankbar bin und mache dann 2 Runden Sonnengrüße und eine Mobilityroutine. Mittlerweile ist dies so in meinen Alltag verankert, dass ich es sogar im Urlaub mache, da es mir im veränderten Alltag einen tollen Rahmen gibt. Möglich ist es auch, in dieser Art eine Abendroutine aufzubauen, was vor allem für Menschen positiv ist, die Einschlafprobleme haben, da bestimmte Dinge dann mit dem Einschlafen verkoppelt werden. Wenn man Schwierigkeiten damit hat, Neues in seinen Alltag zu integrieren kann es Sinn machen, dieses zunächst in die Morgenroutine einzubauen. Möchte ich zum Beispiel mehr Sport machen, könnte ich hinter meine Morgenroutine ein 20-Minütiges Fitnessprogramm schalten. Ist dies ein paar Tage geschehen, verkoppelt das Gehirn meine Morgenroutine mit dem Fitnessprogramm und ich kann gar nicht mehr ohne. Hast du schon eine Morgenroutine? Schreib uns gerne! Autor: Annika Ziock
von Yvonne Bechheim • 16. Dezember 2020
Ab dem neuen Jahr kommen einige Änderungen auf Kursanbieter von Primärprävention (Präventionskurse) zu. Aber was genau ändert sich für Trainer, Physiotherapeuten und Fitnessstudios? Wir wollen ein wenig Licht in die Dunkelheit bringen und dich über die wichtigsten Neuerungen informieren. Was ist mit fachlichen Mindeststandards gemeint? Ab 01.01.2021 muss jeder Kursleiter von Präventionskursen fachwissenschaftliche, fachpraktische und fachübergreifende Kompetenzen nachweisen. Diese erfolgen nach einem einheitlichen fachlichen Mindestniveau. Wie kann ich die fachlichen Mindeststandards nachweisen? (Beispiel Handlungsfeld Bewegung) Variante 1) Mindestens 60 % der Mindeststandards können durch den staatlich anerkannten Berufs- bzw. Studienabschluss (z.B. Physiotherapeut, Sport- und Gymnastiklehrer, Diplom-Sportwissenschaftler) nachgewiesen werden. Falls nicht die komplette Ausbildung Gültigkeit hat, können bis zu 40 % der Standards durch weitere Qualifikations-nachweise (z.B. Übungsleiter B), eines anerkannten Fortbildungsinstitutes, erbracht werden. Variante 2) Außerdem können Qualifikationen durch eine anerkannte Ausbildung, zum Beispiel an einer privaten Institution, erworben werden. Hier musst du den Nachweis erbringen, dass die fachlichen Mindeststandards erfüllt wurden. Für die Ausbildung kommen nur etablierte und renommierte Institutionen in Betracht. Wir haben für dich eine Tabelle "Anforderungen der ZPP" erstellt, in dem du überprüfen kannst, ob deine Ausbildung die geforderten Inhalte abdeckt. Nachweis der Trainerqualifikationen: Download >>> Was ist der Sinn und Zweck dieser neuen Prüfungskriterien? Bislang konnten nur Trainer mit einer „klassischen“, staatlich-anerkannten, Berufsausbildung (z.B. Physiotherapeut) oder Studienabschluss (z.B. Sportwissenschaften) zertifiziert werden. Dadurch, dass es aber inzwischen eine Vielzahl an unterschiedlichen Ausbildungs- und Studienrichtungen gibt, will man diesen multidisziplinären Abschlüssen Rechnung tragen und allen Trainern die Möglichkeit einer Zertifizierung bei der Zentralen Prüfstelle Prävention (ZPP) geben. Außerdem wird dadurch das lebenslange Lernen gewürdigt und mehr Möglichkeiten für den Kursleiter geschaffen, seine erworbenen Qualifikationen anerkennen zu lassen. Um allen schon zertifizierten Trainer zu stärken, wurde der sogenannte Bestandsschutz geschaffen. Was bedeutet Bestandsschutz? Kursleiter/Trainer die bis zum 31.12.2020 (bis zum dahin geltenden Leitfaden Prävention der Zentralen Prüfstelle Prävention - Fassung 01.10.2018) zertifiziert worden sind, erhalten einen Bestandsschutz. Dieser besagt, dass eine dauerhafte Anerkennung der Qualifikation im entsprechenden Handlungsfeld bzw. Präventionsprinzip erfolgt ist. Bei der Zertifizierung von Präventionskursen wird dann nicht jedes Mal deine Trainerqualifikation erneut geprüft. Wichtig: Studierende oder Auszubildende, die bis 2024 noch in ihrer Ausbildung sind, können nach dem alten Leitfaden Prävention geprüft werden. Fazit Für alle Kursleiter gelten einheitliche Richtlinien. Egal ob ihr eine klassische Ausbildung absolviert habt oder euren Nachweis auf dem zweiten Bildungsweg erbringt. Es genügt nicht mehr allein die Berufsqualifikation (ein Dokument), sondern es müssen mehrere Nachweise erbracht werden. So z.B. die Studienbücher, Ausbildungsinhalte, Curriculum etc. Mit der neuen Prüfung wird auch das lebenslange Lernen gewürdigt! In meinen Augen ist die Hürde einer Zertifizierung bei der Zentralen Prüfstelle Prävention (ZPP) nach wie vor sehr hoch. Es genügt nicht der Nachweis eines Fitness A Trainers oder der eines Übungsleiter B. Dieses kann als Zusatzqualifikation eingereicht werden. Es muss sich um eine fundierte Ausbildung, mit Nachweis von fachwissenschaftlichen fachpraktischen und fachübergreifenden Kompetenzen, handeln. Als Richtwert gilt ein Umfang einer 1 bis 2-jährigen Ausbildung. Ab 2021 – wenn kein Bestandsschutz vorhanden ist · Es wird anhand entsprechender Nachweise (viele Unterlagen!) individuell geprüft, ob die Ausbildung leitfadenkonform ist · Staatlich anerkannte Qualifikationen von Aus-, Fort-, und Weiterbildungsinstituten oder Berufs-/Fachverbänden · Einheitliche fachliche Mindesstandards. Anmerkung: Du fragst dich sicherlich, ob sich der ganze Aufwand lohnt und ob es gerechtfertigt ist, solche Maßstäbe anzusetzen. Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass Präventionskurse sehr lukrativ für ein Fitnessstudio oder Physiotherapie sind. In meinen Augen ist es die optimale Möglichkeit auf sich aufmerksam zu machen. Mehr dazu unter unserem Blogbeitrag „Präventionskurse ein Segen für Physiotherapeuten und Studiobesitze r" Weiterführende Literatur: Zentrale Prüfstelle Prävention 
von Yvonne Bechheim • 18. August 2020
Die Gesundheitsförderung zielt darauf ab, dass jeder Einzelne bewusst dazu beiträgt, den Gesundheitszustand der Bevölkerung zu erhalten beziehungsweise zu verbessern. Dieses gilt nicht nur in den eigenen Vierwänden, sondern in der Umwelt allgemein. Allein am Arbeitsplatz, am Wohnort und in der Freizeit sollte jeder durch gesundheitserhaltende Maßnahmen (richtige Müllentsorgung, weniger Rauchen, überlegte Fahrzeugnutzung etc.) selbstständig zur Gesundheitserhaltung beitragen. Eine große Rolle spielt dabei das eigene Engagement. Denn viele Krankheiten entstehen erst, durch Inaktivität, schlechte Laune und Aufregung über Kleinigkeiten. Dazusitzen und die Hände in den Schoß legen und jammern: „Ach, was geht es mir heute wieder schlecht“ verändert die Situation auch nicht. Erst ein Zusammenspiel von körperlichem Wohlbefinden und äußeren Einflüssen (gute Arbeitssituation, soziale Sicherheit, eine gesunde Wohnsituation und Umwelt) lässt uns sagen: „Ich fühle mich wohl und gesund“. Definition Gesundheit Die Weltgesundheitsorganisation „WHO“ (World Health Organization) definiert Gesundheit als „den Zustand vollkommenen physischen, psychischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheiten und Gebrechen“. Somit soll ein ungestörtes Funktionieren des Organismus erfolgen und ein soziales, körperliches und seelisches Gleichgewicht herrschen. Nach dieser Definition gäbe es recht wenige wirklich gesunde Menschen, denn wer hat nicht so ab und an seine kleinen Zipperchen. Letztendlich kommt es darauf an, dass man keine gravierenden Beeinträchtigungen und Krankheiten vorweist, die die Lebensqualität und das allgemeine Wohlbefinden enorm beeinträchtigen. Dabei ist bei jedem Menschen die Toleranzgrenze unterschiedlich. Der eine fühlt sich wohl und ist zufrieden, obwohl er an einer chronischen Krankheit leidet und häufig zum Arzt muss. Ein Anderer ist organisch völlig gesund, aber mit sich und der Umwelt so unzufrieden, dass sich seine empfundene Lebensqualität auf dem Nullpunkt befindet. Diese Unzufriedenheit kann sich wiederum in Kopfschmerzen, Rücken- und Gliederschmerzen oder Schlafstörungen niederschlagen. Jeder muss sich seine Gesundheit erarbeiten und versuchen sie zu erhalten. Dabei ist es enorm wichtig, dass man mit sich und der Welt zufrieden ist und ein inneres Gleichgewicht herrscht. Gesundheitsbewusstes Handeln Wie schon erwähnt, trägt jeder selbst ein großes Stück dazu bei, sich körperlich und seelisch gesund zu fühlen. Mit gesundheitsbewusstem Handeln sollte schon frühzeitig begonnen werden. Denn wenn wir unseren Kindern eine gesunde Lebensführung vorleben, so werden sie dieses in der Regel auch wieder nach außen tragen und ihren Kindern vorleben. So entsteht ein Kreislauf, der viel Gutes mit sich bringt. Was kann ich persönlich für meine Gesundheit tun? • Gesunde Ernährung • Genügend Schlaf • Stress vermeiden • Organisierte Tagesplanung • Körperpflege • Kontakte und Freundeskreis pflegen • Soziales Engagement • Geordnetes Familienleben • Präventive Untersuchungen • Vermeiden von übermäßigem Koffein- und Alkoholkonsum • Kein Rauchen • Keine Drogen • Schadstoffarme Umwelt (Wohnung, Arbeitsplatz) • Sport treiben Sport und Gesundheit Sport und Gesundheit sind eng miteinander verknüpft. Denn wer seine Muskeln, Gelenke, Herz und Kreislauf regelmäßig beansprucht, hat sehr gute Chancen auch im Alter noch fit und gesund zu sein. Wer sich regelmäßig aktiv bewegt, trägt zum Gesundheitssport bei, in dem er sein Immunsystem stärkt und Krankheiten vorbeugt. Außerdem macht Sport bekanntlich gute Laune und diese trägt zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Das liegt an dem frei werden von Glücksstoffen (Endorphine), die das seelische Gleichgewicht fördern und den Kopf freimachen. Die Bedeutung von sportlichem Handeln in unserer Gesellschaft ist nicht mehr wegzudenken. Leider nimmt immer mehr die Bewegungsarmut überhand und schon die Kinder und Jugendliche leiden an Bewegungsmangel. Durch den Einzug von Computerspielen, sozialen Netzwerken im Internet wird die meiste Zeit im Sitzen verbracht und die körperliche Aktivität gerät in den Hintergrund. Wir bewegen uns immer weniger! Folgen sind Haltungsfehler, Schädigung des Knochen- und Bandapparates Stoffwechselstörungen bis hin zum Herzinfarkt. Aus diesem Grund sind auch die Krankenkassen alarmiert und um Gesundheitskosten einzusparen werden inzwischen spezielle Gesundheitskurse unterstützt. Mit regelmäßiger Bewegung, vorzugsweise Ausdauersportarten und gezieltes Krafttraining, ist man für den Alltag gut gerüstet und kann seine körperlichen und seelischen Leistungsspeicher wieder auffüllen. Quelle : Yvonne Bechheim: „Gesundheitsbewusstes Krafttraining“
von Yvonne Bechheim • 11. Juli 2020
Präventionskurse, oftmals auch als Gesundheitskurse bekannt, helfen Krankheiten vorzubeugen und einen gesünderen Lebensstil anzustreben. Zertifizierte Präventionskurse eignen sich sehr gut, um Kunden auf Ihr Studio aufmerksam zu machen. Außerdem ist es für den Kunden eine kostengünstige Angelegenheit, da dieser noch Geld von seiner Krankenkasse zurückbekommt. Also auch aus psychologischer Sicht ein Mehrwert. Sie selber haben relativ wenig bürokratischen Aufwand, da die Teilnehmer vorher in finanzielle Vorleistung gehen und Sie, als Studiobetreiber oder Physiotherapeut, Ihre Teilnehmergebühr direkt erhalten. Erst nach 8 – 12 Wochen (je nach Kurs) wird eine vorgefertigte, offizielle Bescheinigung über die Teilnahme ausgefüllt. Wenn ein Teilnehmer nicht aktiv am Kurs teilnimmt und 1 bis 2 Mal fehlt, bekommt er sein Geld nicht von Ihnen und der Krankenkasse rückerstattet. Schauen Sie über den Tellerrand. Sie können zertifizierte Präventionskurse nicht nur in Ihren Räumlichkeiten anbieten, sondern auch als BGF-Maßnahmen in Betrieben, Angebote in Schulen (Nachmittagsbetreuung), Seniorenheimen oder mit Kooperationen z.B. Vereinen. Vorteile auf einen Blick • Durchführung unkompliziert und unbürokratisch • Bis zu 15 Personen können teilnehmen • Von den Krankenkassen bezuschusst • Teilnehmer geht kein hohes finanzielles Risiko ein • Teilnehmer kann sich vom Studio, Trainer, Angebot überzeugen • Mitgliedergewinnung • BGM und BGF Maßnahme – neue Einnahmequelle • Vielfältig einsetzbar (Schule, Verein, Hotel etc.) • Das „Prüfsiegel“ und Zertifikat der Zentralen Prüfstelle Prävention zeichnet ihre Trainer und das Studio aus • Qualifiziertes Gesundheitsstudio Vermarktung von zertifizierten Präventionskurse Es gibt viele Möglichkeiten der Vermarktung von zertifizierten Präventionskurse. Wie schon gesagt: Schauen Sie über den Tellerrand. Anbei möchte ich Ihnen mehrere Möglichkeiten aufzeigen. BGF Maßnahmen Sie können BGF Maßnahmen in Firmen und Betrieben anbieten. Seit 2019 werden nur noch Maßnahmen der verhaltensbezogenen Primärprävention, also Präventionskurse nach § 20 SGB V, von den Krankenkassen bezuschusst. Nicht nur die Krankenkassen unterstützen die Betriebe bei der betrieblichen Gesundheitsförderung. Auch Arbeitgeber können pro Beschäftigten und Jahr bis zu 600 Euro für qualitätsgesicherte Maßnahmen zur verhaltensbezogenen Primärprävention und zur betrieblichen Gesundheitsförderung aufwenden, ohne dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diese Zuwendungen als geldwerten Vorteil versteuern müssen. Machen Sie dem Firmenchef klar, dass jeder Betrieb sich gesunde und leistungsfähige Mitarbeiter/innen wünscht, denn diese sind ein Pfeiler für den unternehmerischen Erfolg. Gerade in der heutigen Zeit nehmen rücken- und stressbedingte Zeiten der Arbeitsunfähigkeit bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern immer mehr zu. Hier setzten Sie als Fitnessstudio/Physiopraxis an und bieten im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) ein innovatives und individuelles Konzept an, um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter/innen langfristig zu fördern. Dieses Konzept könnte zum Beispiel sein, dass eine Trainerin in der Mittagspause zum Betrieb fährt und dort einen Präventionskurs anbietet oder die Mitarbeiter der Firma nach der Arbeitszeit zu Ihnen zum Kurs „Fitness Ampel“, einem geräteunterstützer Kurs, kommen. Kooperation mit einem Verein In den Ferien findet häufig kein Vereinssport statt. Diese vereins- bzw. sportfreie Zeit könnten Sie nutzen und ein Ferienprogramm anbieten. Mit einem Kinder-/Jugend Präventionskurs bieten Sie Ersatz an. Viele Eltern sind froh, wenn sich Ihre Kinder auch in den Ferien sportlich betätigen. Außerdem kommen keine zusätzlichen Kosten auf die Eltern hinzu, da die Kurse großzügig von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich die Eltern einen Eindruck von Ihrer Leistung und Räumlichkeiten machen können. Vielleicht bietet Sie den Eltern auch ein „Goodie“ an. Zum Beispiel 10er Karte in der Zeit, wo die Kinder mit Ihrer Trainerin trainieren. Auch in der Winterzeit haben viele Vereine Probleme mit der Buchung von Hallen. Viele Kinder und Jugendliche werde an einem Termin zusammengewürfelt, ohne Rücksicht auf Alters- und Leistungsstruktur. Hier können Sie mit einem Präventionskurs (z.B. „Kid Fit“) Ihre Hilfe in Ihren Räumlichkeiten anbieten. Setzen Sie sich mit dem Vereinsvorsitzenden oder Trainer in Verbindung und bieten Sie eine Kooperation an. Hotel Mit einem Kompaktangebot, welches über 2 Tage geht, können Sie mit örtlichen Hotels, Campingplätzen in Verbindung treten. Es gibt Präventionsangebot z.B. Aquagymnastik, Funktionales Training, Rückengymnastik, die Sie in den Räumlichkeiten des Hotels anbieten können. Es wäre ein Mehrwert für jeden Hotelbesitzer. Besonders Wellnesshotels sind offen für Präventionsangebote. Vermarktungsmöglichkeiten • In Schulen als Nachmittagsprogramm • Kindertagesstätten • Kooperationen mit Volkshochschulen • Seniorenheimen • Campingplätze • Wintertraining für Sportler • Vereine • Betriebe/Firmen • Behörden • Wellnesseinrichtungen • Thermen Haben Sie Probleme bei der Erstellung und Zertifizierung bei der Zentralen Prüfstelle Prävention? Independent Workout hilft Ihnen bei einer stressfreien und unkomplizierten Zertifizierung Ihrer qualifizierten. Fragen Sie bei uns an:
von Yvonne Bechheim • 23. Juni 2020
Die Füße sind das Fundament des Körpers und ein Meisterwerk der Natur. Schritt für Schritt tragen sie uns durchs Leben und gehen mit uns durch dick und dünn. Schon darum verdienen sie jede Menge Beachtung. Die Füße waren es, die uns im Laufe der Evolution durch eine außergewöhnliche Statik den aufrechten Gang ermöglichten und beim Gehen etwa das Dreifache an Körpergewicht tragen. Der menschliche Fuß besteht aus 26 Knochen, die zusammen die beiden Fußgewölbe bilden. Das Längstgewölbe verläuft vom Fußballen zur Ferse und das Quergewölbe spannt sich quer im Mittelfuß zwischen den beiden Außenkanten. Dieser gewölbeartige Bau verteilt das Körpergewicht so, dass zwei Drittel auf den Ballen zu liegen kommen und der Rest der Last trägt die Ferse. Das Zusammenspiel von Bändern und Muskeln sorgt für Stabilität und macht die Füße beweglicher, so dass sie gut Stöße abfangen können. Allein für diese Leistungen verdienen sie, dass sie gepflegt, gestärkt und trainiert werden. Bereits mit wenig Einsatz gelangt man zu gesunden und schönen Füßen, die beinah ein Leben lang jung gehalten werden können. Füße sind multifunktional: • Federn den Auftritt ab • Halten das Gleichgewicht • Gleichen Bodenunebenheiten aus • Verantwortlich für eine dynamische Fortbewegung Kosmetik für die Füße Es ist so einfach die von Licht und Luft abgesperrten dienstbaren Sklaven fit zu halten. Ein warmes Fußbad am Abend ist die reine Wohltat. Nicht nur für die Füße, es belebt den ganzen Körper, weil die Blutzirkulation besser funktioniert. Ein Badezusatz erhöht die Wirkung. Es gibt verschiedene Präparate fix und fertig zu kaufen, oder sie können auch eine Handvoll Kochsalz oder einige Tropfen Eukalyptusöl dem Wasser zusetzen. Ebenfalls empfehlenswert sind verschiedene Kräuteraufgüsse wie Kamille, Pfefferminz, Lavendel und Heublumen. An warmen Sommertagen oder nach einer anstrengenden Laufeinheit wirkt ein kaltes Fußbad sehr erfrischend. Baden Sie die strapazierten eventuell angeschwollenen Füße nur ganz kurz darin und frottieren Sie sie hinterher trocken und warm. Auch Wechselfußbäder sind eine Erholung für unsere Füße. Stellen Sie zwei Schüsseln nebeneinander. In die eine füllen Sie heißes, in die andere kaltes Wasser. Darin werden die Füße abwechselnd 5 Minuten gebadet. Auch Fußmassagen tragen zum Wohlbefinden bei. Sanftes Kneten der Fußsohlen und Zehen kurbeln die Durchblutung an, lockert die verspannte Fußmuskulatur und hält das Hautgewebe jung. Fitness für die Füße Eine gute Fußgymnastik verbessert die Qualität der Fußfunktionen. Starke Füße sind ökonomischer, ermüden wenigen und beugen Überlastungsschäden vor. Deshalb muss es zu einer gezielten Kräftigung des Fußes kommen und die Fußmuskulatur muss trainiert werden. Nur so kann das Fußgewölbe seine Stützfunktion optimal nachkommen. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass kein Fitnessstudio ein Gerät hat, das ganz speziell die Füße trainiert? Dabei sind doch gerade unsere Füße unser wichtigster Weggefährte. Sie gehen, sie laufen, sie springen und sie tragen unseren Körper. Sie sind Alleskönner, die viel ertragen müssen. Für jeden Sportler sollte deshalb die Fußgymnastik ein absolutes Muss sein. Einmal die Woche etwa 20 Minuten ist ausreichend, um die Füße zu kräftigen und Probleme vorzubeugen. Übrigens wird nicht nur die Fußmuskulatur trainiert, sondern auch die Unter- und Oberschenkel bis hin zur Gesäßmuskulatur. Tipp: Optimale Fußkräftigung ist Seilspringen. Hier wird dieselbe Muskulatur gekräftigt, die beim Laufen zum Zuge kommt. Positiver Nebeneffekt: Füße werden nicht nur gekräftigt, sondern sie werden auch schneller.